Der Fluss der seinen Namen ändert

Kwando, Linyanti, Itenge, Chobe alles ein Fluss?
Es ist einfach spannend zu verfolgen, wie ein einziger Fluss nicht nur seinen Lauf, sondern auch seinen Namen ändert.
Kwando
Der Kwando hat seinen Ursprung in Angola. Erst ab dem Zusammenfluss von Utembo und Cuando in Angola trägt der Fluss den Namen Kwando und prägt dann das Landschaftsbild der Sambesi Region in Namibia. Einer der wildesten und unberührtesten Parks Namibias, der Bwabwata Nationalpark mit den Lodges der African Monarch Gruppe, liegt genau hier. Riesige Marula- und Sambesi Teak Bäume spenden den Büffel- und Elefantenherden in der Mittagshitze Schatten. Lagunen, offene Graslandschaften, unter anderem liebevoll „Little Serengeti“ genannt, sind bezeichnend für diese Region Namibias. Der Kwando schenkt der Region eine unerwartete Tierdichte und auch Tierarten, die ansonsten nicht in Namibia zu finden sind. Scheue Sitatunga, Lechwe, Hippos, Krokodile, die bereits genannten Büffel aber auch eine bunte Vogelwelt von Schreiseeadler bis hin zu Karminspinten fühlen sich hier wohl.
Im südlichsten Zipfel des Sambesistreifens ändert der Kwando plötzlich seinen Lauf von Nordsüd und fließt gen Nordosten in die Linyanti- und Kwando Gebiete in Botswana.
Linyanti
Nun heißt der Fluss Linyanti. Die traumhaften Landschaften sind divers und bestehen aus Fluss- und Kanalsystemen und Auen. Weitläufige und sumpfige Überflutungsflächen wechseln sich ab mit grünen Baumkolonien und Palmenhainen sowie offenen Grasflächen und Mopane-Wäldern. Die privaten Konzessionen Linyanti, Selinda, Chobe Enclave und Kwando befinden sich genau hier, in der besonders tierreichen und landschaftlich malerischen Region. Wer hier auf Safari gehen möchte, muss aus gutem Grund etwas tiefer in die Tasche greifen.
Chobe
Nachdem der Linyanti durch ausgetrocknete Seelandschaften geflossen ist, wird er zum Chobe. Der Chobe ist bekannt für beliebte Boot-Safaris, bei denen fast jeder Besucher mindestens eine Elefantenherde bei der Flussdurchquerung beobachtet, die sich dabei auf ihre ganz eigene Art und Weise jeglicher Grenzkontrolle entzieht. In Kasane fließt der Chobe dann in den in den Sambesi, wo sich die Wassermassen schlussendlich in den Viktoriafällen in den Abgrund stürzen.
Fazit:
Dieses einmalige Flusssystem prägt die Landschaften entlegener und bezaubernder Reiseziele, die wir Ihnen sehr ans Herz legen: Der Sambesi Streifen mit dem Bwabwata-, Mudumu- und Nkasa Rupara- Nationalpark in Namibia, die Linyanti-, Selinda- und Kwando- Reservate in Botswana. Hier, in den meist privaten Reservaten und Konzessionen, werden neben den klassischen Safaris auch Nachtfahrten und Fuß- Safaris angeboten.
