Kenias Nationalparks

Schon wenn der Flieger über die Hauptstadt Nairobi einschwebt, sind die Tiere im unmittelbar angrenzenden Nairobi Nationalpark zum Greifen nah.
Massai-Mara-Nationalreservat
Zweifellos ist es das Massai-Mara-Nationalreservat, welches die Auszeichnung, als eines der beliebtesten Safari-Ziele in Afrika verdient und somit auch der Höhepunkt einer jeden Kenia-Safari ist. Eine fundamental wichtige Rolle spielt die Masai Mara in der Great Migration, der Großen Tierwanderung zwischen der Serengeti in Tansania und den Mara Ebenen. Jedes Jahr durchqueren abertausende Gnus, Zebras und Thompson Gazellen die reißenden Wasser des Maraflusses und begeben sich dabei in Todesgefahr, nur um die frischen Weiden in der Masai Mara zu erreichen. Mit über 90 Säugetier- und 400 Vogelarten gilt die Masai Mara als eines der spektakulärsten Wildbeobachtungsgebiete Kenias – wenn nicht ganz Ostafrikas. Angrenzend an das Reservat haben sich einige private Schutzareale mit namhaften Lodges und Camps etabliert. Hier im Randbereich ist das Safari-Erlebnis privater, und es werden neben Wanderausflügen auch Reitsafaris angeboten.
Amboseli-Nationalpark
Safari mit Blick auf den Kilimanjaro als konstante Kulisse? Dies ist vor allen Dingen hier im Amboseli- Nationalpark, wo die Schmelzwasser genau jenes Berges in der wüstenähnlichen Landschaft kein Weiterkommen finden und versanden, möglich. Salzstaub, Halbwüste, weitläufige Savannenlandschaften, Sumpfareale mit Sulfurquellen beeindrucken die Sinne. Hier gibt es große Elefantenherden, aber auch besondere Tierarten wie Massai-Giraffen, Grant- und Thomsonsgazellen, Gerenuk und Oryx, Tüpfelhyänen, Löffelhunde oder Grüne Meerkatzen gilt es zu beobachten. Über 600 verschiedene Vogelarten wurden hier bereits gezählt. Der Amboseli Nationalpark ist wunderbar mit der Masai Mara zu kombinieren und kann mit einem erholsamen Strandaufenthalt gekrönt werden.
Meru-Nationalpark
Als wahrer Geheimtipp gilt der Meru-Nationalpark östlich des Mount Kenya. Naturliebhaber schätzen den weniger erschlossenen Park mit seiner reichen, grünen Vegetation und den vielen Flüssen, wie dem Tana Fluss, Kenias längstem Wasserlauf. Sumpflandschaften und Dschungellandschaften wechseln sich ab mit weitläufigen Graslandschaften, gespickt mit Schirmakazien und fotogenen Doumpalmen. Eine bunte Vogelwelt erfreut die Besucher des Parks ebenso wie endemische Tierarten – etwa die Kongoni-Kuhantilope, das Kirk-Dikdik, der Somalistrauß oder die Netzgiraffe. Elefanten und Büffel sind selbstverständlich. Die Löwin Elsa und ihre Nachfahren haben den Park schon „filmreif“ gemacht. „Die Löwin Elsa“ von Joy Adamson.
Samburu-Reservat
Die roten Granitfelsen und der Ewaso-Ng’iro-Fluss prägen gemeinsam mit den hier typischen Doumpalmen die Landschaft des Samburu-Reservats, das zusammen mit Buffalo Springs und Shaba ein gemeinsames Ökosystem bildet. Der heilige Berg der Samburu, der Ololokwe, ist markant am Horizont zu erkennen, während die Ebenen mit Akazienwäldern, Savannenlandschaften und Halbwüsten recht abwechslungsreich sind. Riesige Elefantenherden, aber auch die Northern Five wie Lesser Kudu, Oryx, Gerenuk, Grevy-Zebra und Netzgiraffe sind besonders in der Trockenzeit vom permanenten Wasser des Ewaso Ngiros abhängig. So auch die Löwen und Leoparden. Im Wasser selbst tummeln sich Hippos und Krokodile. Kleine Lodges liegen entweder direkt am Flusslauf oder spektakulär oben auf den Granitfelsen.
Private Reservate
Private Reservate in Laikipia und Lewa – um nur zwei Beispiele zu nennen – runden das Angebot im Safariland Kenia ab. Sie bieten meist auch eine große Auswahl an Aktivitäten wie Reiten auf Pferden oder Kamelen, Kanufahren und Wandern.

Hier nochmals die wichtigsten Parks und Reservate:
- Massai-Mara-Nationalreservat
- Amboseli-Nationalpark
- Meru-Nationalpark
- Samburu-Reservat
- Private Reservate z.B. Lewa und Laikipia
Fazit
In Kenia lässt sich das Safari-Abenteuer auch abseits der ausgetretenen Pfade erleben – inmitten unberührter Natur und traumhafter Weite.
