Reiseverlauf
Tag 1
Nachdem Sie von unserer Partneragentur am Hosea Kutako Flughafen in Empfang genommen wurden, gibt es genügend Zeit, die Reise nochmals durchzusprechen und den Mietwagen in Ruhe zu übernehmen und gen Nordwesten zu starten. Sie fahren vorbei am imposanten Erongogebirge, passieren das gemütlichen Kleinstädtchen Omaruru, bis Sie am Nachmittag dann in Uis ankommen und dort das gleichnamige Gästehaus anfahren. Zeit zum Ankommen und Akklimatisieren.
Tag 2
Heute fahren Sie mit dem Team vom Gästehaus Richtung Brandberg, erkunden gemeinsam die Felsmalereien der San, verborgen in den steilen Schluchten des Berges und ziehen dann weiter Richtung Ugab. Hier begeben Sie sich, wenn es die Zeit erlaubt, noch auf eine kurze Wanderung durch das Ugab Flussbett. Weicher Sand unter den Füßen, Schatten der Annabäume über dem Haupt, Staub in der Nase und mit etwas Glück können Sie Springböcke, Zebra, Oryxantilopen oder gar Elefanten beobachten. Am Abend wartet ein kleines Buschbadezimmer auf Sie und ein gemütliches Bett in Ihrem Iglu Zelt. Das einfache, aber köstliche Dinner wird von der begleitenden Crew direkt am Feuer zubereitet. Mit einem Windhoek Lagerbier in der Hand und den Blick auf den klaren Sternenhimmel gerichtet, endet ein wunderbarer Tag in der Weite Namibias.
Tag 3- 5
Heute geht es weiter Richtung Norden und nach nur zwei Stunden Fahrt kommen Sie auf Ohorongo an, Ihr Zuhause für 3 Nächte. Ohorongo ist bekannt für seine sehr gut geschulten Guides und die große Flexibilität, die das Team an den Tag legt und sich ganz nach den Wünschen der Gäste richtet. Gerne kombiniert Ohorongo Naturfahrten mit kurzen Wanderungen auf denen Sie Elenantilopen, Kudu, Bergzebras und Giraffen beobachten können. Etwas herausfordernder sind die Felskuppen in denen sich viele Felsgravuren befinden. Sie übernachten in den kommenden 3 Nächten in einem der sehr komfortablen und gemütlichen Luxury Zelte mit weiten Blick in die Ebene.
Tag 6
Nach nur etwa einstündiger Fahrt weiter in das Damaraland, erreichen Sie die Palmwag Lodge, wo Sie das Auto sicher parken können, und entspannt auf den Transfer in das Etendeka Main Camp warten können. Der findet erst am späteren Nachmittag statt.
Am Fuße der Grootberge liegt die Steinwüste voller Etendeka Lava und mittendrin das Etendenka Camp. Dies hat nach wie vor ganz bewusst ein rustikales Ambiente und trotz allem Komfort ist die romantische Eimerdusche noch immer im Einsatz. Ein Camp, das mit Sicherheit zu Recht als eines der umweltfreundlichsten Camps Namibias ausgezeichnet wurde.
Tag 7
Auch dies ist wieder eine Region in der Sie ausgiebig mit dem Guide zu Fuß unterwegs sind, denn heute wartet der Etendeka Trail auf Sie. Es geht über spitze Steine, durch hellgrüne Euphorbien Büsche hindurch und durch weite Ebenen. Von den Höhen aus, eröffnen sich Blicke „bis an das Ende der Welt“. Vielleicht sind Sie Springböcken, kleinen Duikern, Zebras und Giraffen begegnet oder haben in der Ferne gar ein Nashörn erspäht. Inmitten dieser Natur liegt Ihre Übernachtungsstätte, ein kleines Plateau, auf dem Ihr Bett unter dem Firmament aufgebaut wurde und das übliche Buschbad mit der geliebten Eimerdusche. Des Nachts können Sie, wohl behütet und gebettet, nach der schönsten Sternschnuppe Ausschau halten.
Tag 8
Nachdem Sie das Etendeka Mountain Camp verlassen haben, führt Sie Ihre Reise über eine große Schotterpiste durch viele Täler und Hügel des Damaralandes weiter nach Sesfontein. Es ist eine Strecke wie aus dem Bilderbuch, und nicht selten läuft mal ein Zebra oder eine Giraffe über die Straße. Sesfontein ist ein kleiner Ort, der sich um sechs Quellen etabliert hat und das Tor zum noch sehr unberührten Kaokoveld ist. Genießen Sie den Tag auf der Piste, vielleicht haben Sie Zeit, kurz bei den Ongogo Wasserfällen vorbeizuschauen, oder sich mit einem Hirten zu unterhalten, der seine Kühe auf magerer Weide hütet. Am Abend übernachten Sie im gemütlichen Sesfontein Guesthouse. Einfach und mit liebevoll kultigem Flair empfängt das gemütliche Gästehaus seine Gäste – der perfekte Auftakt für die Kaokoveld-Exkursion am nächsten Morgen.
Tag 9
Sesfontein liegt quasi im Hoanib, einem der großen Trockenflussläufe, die so prägend für das Kaokoveld sind. Die saisonalen Flüsse sind quasi die Lebensadern der gesamten Region und dies gilt nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Tiere. Im weichen Sand des Flussbettes graben Elefanten nach Wasser, jagen Löwen Antilopen und auch mal eine der bedrohten Giraffen. Auf Ihrem heutigen Tagesausflug tauchen Sie ein, in die landschaftlich sehr reizvolle Region und erkunden den Hoanib. Annabäume, Tamarisken, Kameldornbäume bestimmen das Bild, während der Geländewagen sich durch den weichen Sand gräbt. Mal ist das Flussbett breit und geht in die Ebenen über, mal ist es schmal und anhand der Spuren im Sand, kann man erkennen, wo sich die Tiere einen Weg aus dem Flussbett gesucht haben. Der Fokus des heutigen Tages liegt bei den Wüstenelefanten, aber wie immer in der Natur, gibt es keine Garantie, dass man den Elefantenfamilien begegnet. Dennoch ist der Tag berührend durch die vielen neuen Eindrücke, die auf Sie warten. Ganz im Sinne der Passion für die Outdoors übernachten Sie heute Abend in einem kleinen Camp, das das Team aufgebaut hat, während Sie unterwegs waren. Inmitten dieser Wildnis werden alle Sinne gefordert. Was sieht man, was hört man und auch was schmeckt man? Das einfache Dinner wird auf dem offenen Feuer zubereitet und schmeckt einfach gigantisch gut, nach einem so aufregenden Tag.
Tag 10
Leider ist es Zeit, Abschied von dem Kaokoveld und Damaraland zu nehmen, aber der Fokus richtet sich nun mehr auf die Safariwelt, denn am späten Nachmittag erreichen Sie die Etosha Safari Lodge. Auf einem Hügel gelegen, gibt sie den Blick über die Mopanewälder in die Ebenen preis. Bei einem gepflegten Sundowner lassen Sie den Tag ausklingen, denn schon am frühen Morgen starten Sie in den Etosha Nationalpark.
Tag 11
Mit Sonnenaufgang sollten Sie bereits am Andersson Tor des Parkes stehen- sich registrieren, Eintritt zahlen und schon dürfen Sie in den Park einfahren. Fahren Sie gemächlich von Wasserloch zu Wasserloch, und beobachten Sie die große Vielfalt der Tiere, die der Park zu bieten hat. Oft werden Sie mehrere Tierarten im gleichen Moment an einer Wasserstelle beobachten können. Kudu, neben Strauss, Springbock neben Zebra, im Baum vielleicht ein Raubvogel und das Erdmännchen kommt ebenfalls vorbei. Aufgemischt wird das Bild, wenn sich eine Raubkatze aus dem Gebüsch löst, oder die Elefanten zum Baden kommen. Sie durchqueren den Park in gemächlichem Tempo – bis zum Sonnenuntergang ist jedoch die Ostseite zu erreichen, um Richtung Onguma weiterzufahren. Im vornehmen Onguma The Fort sind Sie für zwei Nächte in einer der Junior Suiten eingebucht.
Tag 12
Vielleicht möchten Sie den Tag mit einer kleinen, geführten Wanderung starten und erlernen, wie man die Spuren des Busches und der Tierwelt deutet, oder fahren diesmal mit dem offenen Geländewagen von Onguma in den Park zurück. Dabei sei bemerkt, Onguma ist ein privates Reservat und verfügt nicht nur über eine erstaunlich große Löwenpopulation, sondern auch diverse Nashörner und unzählige weitere Wildsorten. Wir empfehlen Ihnen, am Nachmittag die Pirschfahrt samt Sundowner im eigenen Reservat, bevor Sie sich zu einem gepflegten Dinner auf der Terrasse des Forts niederlassen.
Tag 13
Nach einem köstlichen Frühstück starten Sie nun langsam Ihre Fahrt zurück nach Windhoek. Der Weg ist asphaltiert und über Tsumeb und Otjiwarongo geht es nach Süden. Auf etwa halber Strecke verbringen Sie Ihre letzte Nacht in Namibia auf Otjiwa, einer modernen Lodge, die sich dem Schutz der Nashörner verschrieben hat. Wir haben hier eine Nachtpirsch für Sie eingeplant, die sich nochmals weitestgehend von der Pirsch am Tage unterscheidet. Andere Tiere sind unterwegs, Ihre Sinne reagieren anders als im Tageslicht. Es gilt viel zu erleben und zu erspüren.
Tag 14
Nach einigen wenigen Stunden Autofahrt erreichen Sie Windhoek. Es folgt die Rückgabe des Mietwagens und die Fahrt zum Flughafen. Auf ein Wiedersehen in Namibia.